|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 551,80 € |
557,60 € |
-5,80 € |
-1,04 % |
24.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0008430026 |
843002 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Münchener Rück erzielt Eigenkapitalrendite oberhalb der Kapitalkosten 05.08.2010
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie der Münchener Rück (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Die Entwicklung sei im zweiten Quartal 2010 für den Konzern sehr ähnlich wie im ersten Quartal 2010 verlaufen: Hohe Schäden für Naturkatastrophenrisiken (so hätten im zweiten Quartal weitere 300 Mio. US-Dollar für das Erdbeben in Chile vom Februar reserviert werden müssen) seien erneut durch hohe Gewinnrealisierungen bei festverzinslichen Wertpapieren kompensiert worden. Per saldo habe der Konzern mit einem Nettogewinn von 709 Mio. EUR die Ergebniserwartungen der Marktteilnehmer deutlich übertreffen können.
Die annualisierte Eigenkapitalrendite habe im ersten Halbjahr 2010 10,4% betragen. Das Eigenkapital pro Aktie sei im zweiten Quartal um weitere 2% auf 126,80 EUR gestiegen. Trotz einer Abschreibung von 109 Mio. EUR auf den kompletten Firmenwert der türkischen KFZ-Versicherungstochter habe die Erstversicherungstochter ERGO ihren Ergebnisbeitrag im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 128 Mio. EUR nach Steuern mehr als verdoppeln können.
Für das Gesamtjahr halte der Vorstand für den Konzern unverändert einen Jahresüberschuss von mehr als 2 Mrd. EUR erreichbar. Dabei sei einkalkuliert, dass sich die Rendite auf die sehr defensiv ausgerichteten Kapitalanlagen deutlich abschwäche. Das neue, im Mai gestartete, eine Mrd. EUR schwere Aktienrückkaufprogramm komme gut voran: Von Mai bis Ende Juli seien bereits 2 Mio. Aktien (gut 1% des Grundkapitals) für 207 Mio. EUR erworben werden.
Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp 0,9 sei die Aktie klar unterbewertet. Trotz der ungewöhnlich hohen Schadenbelastung erziele der Konzern auch aktuell eine Eigenkapitalrendite oberhalb der Kapitalkosten. Die starke Bilanz gebe dem Management zudem ab 2011 die Möglichkeit zu weiteren Aktienrückkäufen über das bisherige Programm hinaus. Hierdurch werde auch ohne eine Verbesserung der Marktsituation eine Ergebnissteigerung möglich.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse bekräftigen deshalb ihre Kaufempfehlung für die Münchener Rück-Aktie. (Analyse vom 05.08.2010) (05.08.2010/ac/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|